Warum braucht es #Flugstreik?

 

Wir fliegen in eine ungewisse Zukunft. Alle zusammen sitzen wir im gleichen Flugzeug in Richtung Klimakatastrophe! Wollen wir das? Geben wir uns der Argumentation “Das Flugzeug fliegt eh, egal ob ich auf meine Reise zu den Malediven verzichten” geschlagen? Ich und viele weitere sagen Nein! Es gibt eine Zukunft ohne Dürren, ohne Hitzeperioden ohne das Aussterben von Millionen (ja, Millionen) von Tierarten, ohne Leiden verursacht durch das rücksichtslose Verhalten Vieler. Nein, sagen wir! Wir verlassen dieses Flugzeug ohne Reue, mit gutem Gewissen und das wortwörtlich. Denn vieles kann als Privatperson unternommen werden, um unsere Umwelt zu schützen, doch kaum woanders kann mit einer solch kleinen Handlung so viel bewirkt werden. Lassen wir die Zahlen sprechen; das Jährliche CO2 Budget pro Person beträgt 2,7 Tonnen CO2. Ein Hin- und Rückflug von München nach Auckland (Neuseeland) führt zu ca. 14 Tonnen CO2 Emissionen. Das entspricht mehr als dem 5 fachen jährlichen Budget. In unseren Augen ein nicht zu vertretender Luxus. Doch auch Kurzstreckenflüge gehen gewichtig zu Buche. Bahn, Bus oder Mitfahrgelegenheiten bieten sich als umweltfreundlichere Alternativen an.

Lasst uns zusammen auf diesen klimaschädlichen Luxus verzichten. Sorgen wir dafür, dass Flugzeuge am Boden bleiben und nicht Tonnen von CO2 in unsere Luft schleudern!

Ein kleiner Verzicht in Anbetracht des Ausmasses der Katastrophe. Wir können einen gemeinsamen Schritt in diese Richtung machen: Wir treten in den #Flugstreik!

 
 
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Jeder Streifen steht für ein Jahr, die Farbe für die Durchschnittstemperatur in diesem Jahr in der Schweiz. Mit jedem Bruchteil eines Grades nehmen Dürren und Extremwetterereignisse zu, der Meeresspiegel steigt, hundertausende Menschen und Tiere müssen flüchten, weil der Lebensraum nichts mehr hergibt. Diese Katastrophe muss verhindert werden.